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Kleine Künstlergalerie

Bernhard, Johannes

Johannes Bernhard wurde am 5. Februar 1986 in Kaufbeuren (Allgäu) geboren. Inspiriert vom bekannten Thema des Wolfes aus Prokofieffs „Peter und der Wolf“, wechselte er im Alter von neun Jahren nach zwei Jahren Trompetenunterricht zum Horn. Johannes Bernhard begann sein Studium bei Prof. Wolfgang Gaag an der Hochschule für Musik und Theater München im Oktober 2007. Seit  Herbst vergan­genen Jahres wird er von Prof. Johannes Hinterholzer unterrichtet. Neben zahlrei­chen Engagements innerhalb des Münchner Orchester- und Musiklebens liegt Jo­hannes Bernhard als Hornist des Blechbläserquintetts „SimpleBrass“, das sich aus­schließlich aus Münchner Musikstudenten zusammensetzt, v. a. die Kammermusik am Herzen. Außerdem ist er als Instrumentalausbilder, Dirigent, Arrangeur und Komponist in seiner von der Blasmusik geprägten Heimat tätig.

 

 

Boettcher, Marianne

Marianne Boettcher studierte in Berlin bei Willy Kirch und Michel Schwalbé, ergänzte ihre Studien in Genf bei Prof. Hendryk Szeryng und leitet heute als Professorin eine Geigenklasse an der Universität der Künste Berlin. Sie wurde bekannt als Interpretin klassischer und romantischer Musik; regelmäßig bezieht sie zeitgenössische Musik in ihre Programme ein; eine ganze Reihe von Kompositionen sind für sie geschrieben und von ihr uraufgeführt worden. Zahlreiche Auszeichnungen, CD-Produktionen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie umfangreiche Konzerttourneen markieren ihren Weg. Sie erhielt Einladungen zu internationalen Festspielen (u.a. Berliner Festwochen, Henryk-Wieniawski-Festival Polen, Allgemeines Deutsches Bachfest) und unternahm zahlreiche Konzerttourneen. Sie wurde wiederholt eingeladen, Meisterkurse zu geben (u.a. Wien, Tallinn, Rheinsberg). Im Juni 2003 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

 

 

Chukorova, Sabina

Sabina Chukorova wurde in Duschanbe/ Tadzikistan geboren und begann mit 5 Jahren Klavierspiel. 1990 studierte sie an der zentralen Hochschule des Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau, bevor sie 1992 nach Berlin kam. Dort studiert sie bei Georg Sava an der C.Ph.E.-Bach-Oberschule. Sie nahm erfolgreich an internationalen Kursen und Wettbewerben teil; 1997 gewann sie den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und 1998 den 1. Preis beim Steinway-Wettbewerb. Als Solistin spielte sie u.a. mit dem Berliner Symphonikern und dem Landesjugendorchester Berlin. Sie ist Pianistin des Julius-Stern-Trios, eines der besten Nachwuchs-Klaviertrios Deutschlands, das zahlreiche internationale Preise gewonnen hat. Als Solistin in Berlin, München und Herrenchiemsee ist sie regelmäßig zu erleben. Sabina Chukurova ist auch eine hervorragende Cembalistin und wirkt seit Jahren bei den traditionellen jährlichen Aufführungen der „Brandenburgischen Konzerte“ in Berlin und München mit.

 

RTK

Concilium musicum Wien

Das Concilium musicum Wien wurde im Jahre 1982 von Paul und Christoph Angerer gegründet, um Werke des 18. Jahrhunderts zu musizieren. Im Laufe seiner Entwicklung erweiterte sich das Repertoire des Ensembles kontinuierlich. Heute ist das Concilium musicum Wien für sein umfangreiches musikalisches Spektrum - von Musik der Barockzeit bis hin zur Tanzmusik des 19. Jahrhunderts - bekannt. Es bringt wertvolle Musik aus den Archiven zum Klingen, führt Musik von zu Unrecht vergessenen Komponisten auf und rückt selten gespielte Werke der großen Klassiker wieder ins rechte Licht. Das Ensemble spielt auf wertvollen historisch-originalen und authentischen  Instrumenten aus der Zeit vor und um 1800.

 

Déak, Eva

Die aus einer ungarischen Familie stammende und 1977 in Miercurea-Ciuc geborene Eva Déak erhielt ihren ersten Violinunterricht in Siebenbürgen danach in Rostock bei Prof. Christiane Hutcap. Seit 1999 war sie in der Klasse von Prof. Wilczok an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Sie war Preisträgerin im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und belegte zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Igor Ozim, Ariadne Sashalaws, Stephan Piccard und Prof. Marianne Boettcher. Orchestererfahrung sammelte sie u.a. bei der Jungen Deutschen Philharmonie und beim RIAS. Nachdem sie bei mehreren Kammermusikensembles mitgewirkt hat, ist sie seit 2003 Konzertmeisterin des Mozartensembles Berlin-Brandenburg und seit 2004 auch Primaria des Mozartquartetts Berlin. Mit beiden Ensemblen trat sie bei den Berliner Schlosskonzerten, bei den Klassiktagen in der Residenz München und im Königsschloß Herrenchiemsee auf. Herausragend war ihre Interpretation von Mozarts „Lodronischen Nachtmusiken“. Vivaldis „4 Jahreszeiten“ interpretiert sie nicht als Violinkonzert sondern stellt das geschlossene Ensemblespiel des Concerto grosso in den Mittelpunkt.

 

Die vier jungen Hornisten

  • Johannes Bernhard
  • Sebastian Krause 
  • Christoph Lutz
  • Lukas Rüdisser

Ein außergewöhnliches Projekt bildet den Höhepunkt der Klassiktage: die Gesamtaufführung der 4 Hornkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart; sie sind der Inbegriff des klassischen Konzerts für dieses Instrument: sie im Zusammenhang live zu hören ist ein seltenes Erlebnis. Umrahmt werden sie von der „Jagdsinfonie“ des Vaters Leopold Mozart und Joseph Haydns „Auf dem Anstand“ einem virtuosen Schmankerl für 4 Hörner und Kammerorchester. „Die vier jungen Hornisten“, alle zwischen 24 und 27 Jahre jung, aus dem bayrisch-österreichischen Raum stammend, stellen sich an diesem Abend mit einem anspruchsvollen Programm erstmals der Öffentlichkeit vor. Sie erhalten alle Ihre Ausbildung bei Prof. Hinterholzer an der Hochschule für Musik und Theater München.  Das Debut dieses außergewöhnlichen Bläserensembles bildet einen Höhepunkt der Klassiktage München 2009.

 

Fuchs, Wenzel

Der Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker Wenzel Fuchs ist einer der international führenden Vertreter seines Fachs. Der in Innsbruck gebürtige Künstler begann sein Studium in seiner Heimatstadt bei Prof. Walter Kefer und setzte es in Wien an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst bei Prof. Peter Schmidt fort; seinen Abschluss machte er mit einstimmiger Auszeichnung bei der Diplomprüfung; außerdem erhielt er den Würdigungspreis des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Bereits während seines Studiums gab es rege Aushilfstätigkeiten bei sämtlichen Wiener Orchestern u.a. an der Wiener Staatsoper und den Wiener Philharmonikern. Mit 19 Jahren bereits war Wenzel Fuchs Soloklarinettist im Orchester der Wiener Volksoper; fünf Jahre später wurde er Soloklarinettist im Radio-Sinfonie-Orchester Wien. 1993 wurde er zum Soloklarinettisten der Berliner Philharmoniker berufen; diese Stelle hat er bis heute inne. Wenzel Fuchs ist Dozent an der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker und Gastprofessor an der Sakuyou Universität für Musik in Okayama (Japan). Außerdem hielt er zahlreiche Meisterkurse in Japan, USA und Europa. Wenzel Fuchs ist einer der gesuchtesten Solisten seines Instruments, wobei seine Konzerte mit den Berliner Philharmonikern besonders herausragen. Er gehört mehreren Kammermusikensembles an: den „Berliner Philharmonischen Bläsersolisten“, dem „Berliner Philharmonischen Bläserensemble“ und dem „Metropolis Ensemble“.

 

 

Fuchs-Imanaga, Yasuko

Yasuko Fuchs-Imanaga ist eine international anerkannte Solistin, die bereits 2002 bei der Gesamtaufführung des Notenbuchs Friedrichs II. im Charlottenburger Schloss mitgewirkt hat. Als Solistin und Kammermusikerin ist sie im In- und Ausland ein gern gesehener Gast. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie an der Musikhochschule in Tokio; danach setzte Sie ihre Studien in Wien und Berlin fort. Als Solistin trat sie mit führenden Orchestern auf.

 

Fukumoto, Naoko

Naoko Fukomoto hat ihr Klavierstudium an der Hochschule der Künste Berlin in der Klavierklasse von  Prof. Georg Sava angefangen. Im Jahr 2005 legte sie ihr Konzertexamen mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin ab. 2004 gewann sie den 3. Preis beim Artur Schnabel Klavierwettbewerb in Berlin, 5. Preis   beim Internationalen Musikwettbewerb „Pacem in Terris“ in Bayreuth und den Sonderpreis für die französischen Komposition beim Internatio­nalen Klavierwettbewerb d’Escaldes–Engordany in Andorra. Als Solistin und Kammermusikerin trat sie in Deutschland, Spanien, Japan und Korea auf, zuletzt mit großem Erfolg als excellente Chopin-Interpretin bei den traditionellen Konzerten  im Römerbad Badenweiler.  Sie ist Dozentin an der Leo – Borchard – Musikschule Berlin.

Hirth-Schmidt, Uwe

wurde in Lahr geboren. Mit fünf begann er Cello zu spielen, wurde Preisträger zahlreicher Cello- und Kammermusik-Wettbewerbe. Er mitbegründete 1994 das Jacques Thibaud Trio mit welchem er unzählige Rundfunkproduktionen und sechs von der Kritik mit Begeisterung aufgenommene Platten einspielte, Preisträger internationaler Wettbewerbe wurde, bei etlichen Festivals Meisterkurse gab und in den großen Kammermusikreihen der USA, Europas und Japans konzertierte.
 
Er tritt international mit zahlreichen Pianisten, Ensembles wie den Salzburger Solisten und Orchestern auf. Die Berliner Morgenpost gratulierte nach einem Konzert in der Berliner Philharmonie zum „gelungenen Start der Zweitkarriere“, rühmte wie schon die New York Times seine Technik, den „kräftig auftrumpfenden Ton“ und bedachte ihn gleich mit einer Wunschliste an Cellokonzerten die er doch demnächst spielen möchte. Das Melbourne Press Journal bezeichnete seinen Klang als „sheer velvet“, die Westdeutsche Zeitung lobte die „feine Gesanglichkeit“ seines Spiels. 2007 nahm er als Mitgleid der Salzbuger Solisten mit dem Amati Ensemble die Streicherfassung der Gran Partita von W.A.Mozart auf, welche etliche Klassikcharts anführte.

Uwe Hirth-Schmidt studierte bei Wolfgang Boettcher in Berlin und absolvierte Meisterkurse u.a. mit Varga, Geringas, Demenga, Storck, Brandis, Chumachenco, Levin und Neikrug und schloss mit dem Jacques Thibaud Trio bei Vladimir Mendelssohn das Konzertexamen an der Folkwang Hochschule Essen mit Auszeichnung ab. Er hat in wichtigen Musikzentren in Asien, Nordamerika und Europa zahlreiche Meisterkurse gegeben, musizierte im Berliner Klaviertrio und spielt jetzt mit MinJung Kang im Morpheus-Duo, -Klaviertrio und -Quartett.  Als gefragter Cellist spielt er rund 100 Kammer- und Solokonzerte im Jahr. Mehr unter www.hirth-schmidt.de.

 

 

Kang, Mingjung

Mingjung Kang, Violine, wurde in Seoul, Korea, geboren und debütierte als Solistin im Alter von neun Jahren. Sie konzertierte mit vielen Orchestern, u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchener Kammerorchester, der Kammerakademie Potsdam, dem Jeunesse Musicales World Orchestra, dem Amadeus Kammerorchester, dem KBS Symphony Orchestra, dem Taipei Symphony Orchestra und der Staatsphilharmonie Seoul. Ihre Auftritte wurden von zahlreichen Kritikern gelobt. Die Baltimore Sun schrieb beispielweise: erstklassig, bestechend durch ihre direkte, spontane Art der Interpretation, starkes Gespür für Phrasierung und ein über alle Maßen süßer und singender Ton.

Es folgten zahlreiche Konzerte, Rundfunk- und CD-Aufnahmen in wichtigen Musikzentren in Asien, Europa, Nord- und Südamerika. Sie konzertierte zum offiziellen Amtsantritt des Koreanischen Präsidenten Young-Sam Kim und trat in TV und Film in ihrem Heimatland auf. Sie gewann zahlreiche (u.a. erste) Preise bei etlichen internationalen Wettbewerben wie ARD (inkl. Publikumspreis), Concert Artists Guild New York, Taipei (inkl. die bestes zeitgenössisches Stück), Postacchini, Corpus Christi. Sie erhielt den Woon-Pa Musikpreis als „Instrumentalistin des Jahres“ und den Sydney Friedberg Kammermusik Preis. Sie musizierte mit Mitgliedern des Tokyo String Quartets, des Chung Trios, des Peabody Trios und der Berliner Philharmoniker und erhielt Einladungen zu Musikfestivals.

MinJung Kang studierte bei Nam-Yun Kim und Ik-Hwan Bae in Korea, bei Victor Danchenko in Baltimore, bei Ana Chumachenco, Herman Krebbers und Krzysztof Wegrzyn, als dessen Assistentin sie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover arbeitet. Desweiteren war sie stellvertretende Konzertmeisterin an der Komischen Oper Berlin, gibt regelmäßig Meisterkurse und gründete mit Uwe Hirth-Schmidt (Cello) das Morpheus-Duo, -Klaviertrio und -Streichquartett. Sie ist ausserdem Mitglied der Salzburger Solisten, Primarin des Mozart Quartetts und weltweit eine gefragte Kammermusikpartnerin für Aufnahmen und Konzerte.

Krause, Sebastian

Sebastian Krause, geboren am 25. März 1988, wuchs in Grassau auf. Dort erhielt er im zarten Alter von 7 Jahren seinen ersten Trompetenunterricht bei Wolfgang Diem. 1999 wechselte er aufs Horn. Beim Wettbewerb  „Jugend musiziert“ erreichte er Preise auf Landes- und Bundesebene. Von 2006 bis 2008 studierte er bei Prof. Wolfgang Gaag, dann wechselte er 2008 zu Prof. Johannes Hinterholzer. 2009 hatte er einen 3 monatigen Zeitvertrag beim Philharmonischem Orchester des Landethe­ater Coburg inne.

 

 

Krause-Pichler, Adelheid

Adelheid Krause-Pichler hat sich vor allem als Interpretin der Musik des 18. Jahrhunderts einen Namen gemacht und gilt als ausgesprochene Bachspezialistin. Sie studierte Flöte und Musikwissenschaft in Freiburg und Berlin. Sie war Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Berlin, der Hochschule der Künste und an der Universität Rostock. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland sowie Schallplatten und CD – Einspielungen zeugen von bedeutenden Interpretationen der Flötenliteratur.

Lutz, Christoph

Christph Lutz wurde 1983 in Hall in Tirol / Österreich geboren. Er begann seine mu­sikalische Ausbildung am Klavier, spielt seit seinem 11.Lebensjahr Horn und war be­reits mit 16 Jahren Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater in Mün­chen bei Wolfgang Wilhelmi. Das anschließende Hauptstudium absolvierte er bis zum Konzertpodium in der Klasse von Wolfgang Gaag in München. Derzeit erweitert er seine Studien bei Johannes Hinterholzer an der Anton Bruckner Universität Linz. Musikalische Inspiration holte er sich durch Meisterkurse bei Marie L. Neunecker, Erich Penzel, Froydis Ree Wekre, Johannes Dengler und Radovan Vlatkovic. Christoph Lutz ist mehrfacher Gewinner des Jugendwettbewerbs Prima la Musica auf Bundesebene in Österreich. 2005 nahm er an der Ensemble Modern Akademie teil. Er wurde aufgenommen in die Stiftung Live Music Now und ist Stipendiat des DAAD. Er ist Mitglied im European Philharmonic Orchestra und hat die Position als Solo-Hornist  im Bayerischen Symphonieorchester München sowie der Bayeri­schen Kammerphilharmonie inne. Regelmäßig spielt er an der Bayerischen Staats­oper München sowie beim Wiener Kammerorchester und der Kammeroper Mün­chen. Über die Grenzen Deutschlands bekannt geworden ist er auch mit seinem Kammermusikensemble, dem HolzArt Bläserquintett, und gastierte bei namhaften Festivals wie dem Schwarzwald Musikfestival, den Max-Reger-Tagen Weiden, Henri Tomasi Festival in Marseille, den Klangspuren Schwaz, bei der Richard Wagner Ge­sellschaft und bei den Brucknertagen St. Florian. Neben intensiver Tätigkeit im or­chestralen und kammermusikalischen Bereich konzertiert Christoph Lutz  auch solis­tisch, u.a. im Rahmen der Konzertreihe Junge Solisten des Siemens Art Forum, mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und  dem Jugendsymphonieorches­ter Oberfranken.

 

 

Mozartensemble Berlin

Das "Mozartensemble Berlin-Brandenburg" hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich zu einem Spitzenensemble entwickelt. Es ist in den letzten vier Jahren vor allem bei Konzerten in Berliner und Bayrischen Schlössern hervorgetreten.. Höhepunkte waren Auftritte beim Fest inSchönbrunn in Wien 1999, im Rokokotheater Schwetzingen 2000 und 2001 sowie im Königsschloss Herrenchiemsee 2000,- 2006. Die „Brandenburgischen Konzerte“ spielte das Ensemble im Rahmen der Klassiktage 2004, 2005 und 2006 überaus erfolgreich in der Allerheiligenhofkirche der Residenz in München. Es ist das Stammensemble der „Klassiktage Berliner Schlösser“ und der „Klassiktage München“. In diesem Jahr trat das Ensemble erstmals im Rahmen der Salzburger Schlosskonzerte auf und wurde spontan für 10 Konzerte im Jahre 2007 wieder nach Salzburg eingeladen. Das Ensemble hat sämtliche 24 Mozartquartette und die 6 Streichquintette des Meisters fest im Repertoire, ebenso die „Brandenburgischen Konzerte“ von Johann Sebastian Bach und Mozarts große Konzertdivertimenti.

 

 

Mozartquartett Berlin
MinJung Kang (1. Violine)
Annegret Pieske (2. Violine)
Peter Bock (Viola)
Uwe Hirth-Schmidt (Violoncello)

Das Mozartquartett Berlin spielt seit 2004 regelmäßig zusammen und konnte sich durch ständige, äußerst erfolgreichen Konzerten in u.a. Berlin, München, Hamburg, Salzburg, Wien und Herrenchiemsee als eines der besten deutschen Quartette profilieren. Vor allem die Beschäftigung mit dem Werk Mozarts, so die Gesamtaufführung sämtlicher Streichquartette des Meisters im Jahre 2005, haben die jMusiker zu einer homogenen Einheit geformt und das Quartett überregional bekannt gemacht. 2006 feierte es mit der Gesamtaufführung der 6 Streichquintette des Meisters sein Debüt in Salzburg. Große Erfolge konnte es  auch als Stimmführer des Mozarten­sembles Berlin-Brandenburg mit der jährlichen Aufführung der „Brandenbur­gischen Konzerte“ von J.S. Bach in Berlin und München feiern. 2009 folgten Einladungen nach Wien und Lugano. Die Kar­riere des Mozartquartetts ist insofern außergewöhnlich, als es nicht über Hochschule und Meisterkurse gefördert wurde, sondern sich auf dem „Freien  Markt“ durch herausragende Leistungen an herausragenden Spielstätten in den deutschen Musikzentren durchsetzen konnte. Mit MinJung Kang konnte ab 2010 eine international renommierte Geigerin als Primaria gewonnen  werden.

 

 

Pieske, Annegret

Annegret Pieske erhielt Violinunterricht bei Angela Driesnack und Joachim Scholz. Anschließend studierte sie an der Universität der Künste in Berlin bei Prof. Marianne Boettcher. Von 19994 bis 96 war sie Konzertmeisterin des Landesjugendorchesters Brandenburg unter Sebastian Weigle. Nach ihrem erfolgreichen Diplom 2002 ist sie als Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin freischaffend tätig; sie ist u.a. festes Mitglied des Mozartensembles Berlin-Brandenburg und des Mozartquartetts Berlin, mit dem sie 2006 nach Salzburg und 2008 nach Wien eingeladen wurde.

 

Lukas Rüdisser

Lukas Rüdisser wurde 1983 in Bregenz (Österreich) geboren. Im Alter von acht Jahren erhielt er seinen ersten Hornunterricht. Er begann sein Studium am Lan­deskonservatorium für Vorarlberg bei Josef Sterlinger. Seit 2004 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Gaag, seit 2008 bei Prof. Hin­terholzer. Lukas Rüdisser ist Mitglied des Symphonieorchesters Vorarlberg und des European Philharmonic Orchestra. Er war mehrfacher Preisträger beim österreichischen Jugendmusikwettbewerb „Prima La Musica“. Seit 2007 ist er Stipendiat der Stiftung „Live Music Now“. Rüdisser ist Mitglied des Ensembles „Junge Deutsche Blechbläsersolisten“, des Ensembles „Tonschmiede Blechprojekt“ und des Blechbläserquintetts „Brass Experience“, mit welchem er 2008 beim 6. In­ternationalen Jan Koetsier-Wettbewerb einen 2. Preis erhielt. Rüdisser konzertierte außerdem mit dem Blechbläserensemble des Bayerischen Staatsorchesters „Opera Brass“. Neben seinen kammermusikalischen Tätigkeiten ist Rüdisser auch solistisch tätig. Er trat als Solist unter anderem in der Konzertreihe des Siemens Arts Program „Junge Solisten“ auf, sowie in der Reihe „Odeon Konzerte“ und konzertierte als Solist mit dem Ingolstädter Kammerorchester.

 

 
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